Mehr Sicherheit und Schutz für Retter

Wo jede Minute zählt, muss jeder Handgriff sitzen. Deshalb setzen wir da an, wo Training, Erfahrung und Routine an ihre Grenzen stoßen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Rettungswagen als Arbeitsumfeld immer weiter zu verbessern – um Sicherheit zu schaffen, auf die sich Retter im täglichen Einsatz blind verlassen können.

Mit zahlreichen Neuentwicklungen und kontinuierlich verbesserter Ausstattung tragen wir unter anderem dazu bei, dass kein Griff ins Leere geht, Besatzung und Arbeitsmaterial immer optimal gesichert sind und jederzeit perfekte Sicht herrscht. Das schaffen wir häufig mit kleinen Details, die eine große Wirkung entfalten. Dazu gehören zum Beispiel platzsparende Unterbringungsvarianten, zusätzliche LED-Beleuchtung an kritischen Stellen sowie hygienefördernde Materialen und Verarbeitung.

  • Kühlschrank/BTM-Fach abschließbar
  • Verschiedene Schließmöglichkeiten
  • Antirutschband an den Einstiegen
  • Aufkleber mit Sicherheitshinweisen
  • Wechselsprechanlage zwischen Patientenraum und Fahrerhaus
  • Automatische Umschalteinheit für die Sauerstoffflaschen
  • Kotflügelblitzer
  • Spiegelblitzer
  • Rückwarnsystem RWS
  • Sprachdurchsage
  • Sitzbelegungserkennung
  • Beleuchtete Sicherheitsgriffe
  • Radmutterkennzeichnung
  • Kopfpolster im Patientenraum
  • Einstiegsbeleuchtung an Seite und Heck
  • Gurtstraffer
  • Antikollisionsleuchten an Türen und Klappen
  • Heckwarnbeklebung an den Möbeln
  • Bedieneinheit in der Nähe des Begleitersitzes
  • Fire Trace
  • Bakterienhemmende Griffe
  • Assist Systeme
  • Fahrsicherheitstraining

Zusätzlicher Schutz in risikoreichen Situationen

Bei Veranstaltungen wie Fußballspielen, Volksfesten oder Demonstrationen arbeiten Rettungskräfte zwangsläufig meistens im Zentrum des Geschehens. Ob sie in unmittelbarer Nähe auf ihren Einsatz warten, oder direkt mit dem Fahrzeug zum Einsatzort im Getümmel vordringen müssen, häufig stellen Feuerwerkskörper, geworfene Steine oder sogar Angriffe mit Schlagwaffen eine reale Bedrohung dar.
Und auch bei Einsätzen abseits von Großveranstaltungen steigt die Gewaltbereitschaft gegen Rettungskräfte. Um Rettern zusätzlichen Schutz in risikoreichen Situationen zu geben, nutzen wir unsere Erfahrung aus jahrelanger Zusammenarbeit und intensiven Gesprächen mit Rettungsdiensten, Behörden, Feuerwehren und Polizei. So haben wir Ausstattungsdetails entwickelt, die das Einsatzfahrzeug allgemein sicherer machen und genug Raum für Schutzkleidung bieten.

Unterbringung von stichsicheren Westen

Wenn Retter den Schutzraum ihres Einsatzfahrzeugs verlassen, brauchen sie Ausrüstung, die ihnen Sicherheit gibt. Zum Beispiel Schutzhelme oder stichsichere Westen, die griffbereit aufbewahrt, beim Verlassen des Rettungswagens einfach nur schnell übergestreift werden müssen. Um neben den unzähligen Gegenständen, die zur Versorgung von Patienten notwendig sind, auch Raum für die persönliche Sicherheit von Rettern zu schaffen, benötigt man gut durchdachte Ausbaukonzepte. Mit WAS Protect schaffen wir diesen Raum.

Splitterschutzfolie für die Fenster

Die Fensterscheiben werden mit einer speziellen Sicherheitsfolie beklebt, die sie widerstandsfähig macht und vor Splittern schützt. Die beklebten Scheiben lassen sich auch bei Rissen im Glas mit Körperkraft nicht durchdringen. Wird dennoch eine Scheibe beschädigt, bleiben Splitter dank der Splitterschutzfolie an Ort und Stelle und das Fenster trotzdem undurchlässig. Nach innen und außen geht weder eine Gefahr von scharfen Glaskanten aus, noch können Retter und Umstehende durch herumfliegende Splitter verletzt werden.

Sicherheitsfenster

Damit die Fenster von Rettungswagen und Co. nicht zur Schwachstelle werden, können WAS Fahrzeuge mit Sicherheitsfenstern ausgestattet werden. Falls nötig, lässt sich das Fenster aus schlagfestem und bruchsicherem Polycarbonat von innen mit einem Handgriff leicht als Notausstieg öffnen.

PanicAid

Im akuten Bedrohungsfall gibt der Panik-Button mit Kamerasystem WAS PanicAid dem Rettungspersonal mehr Sicherheit: Entlang der Decke des Behandlungsraums und neben den Betreuersitzen sind rote Auslösestreifen – vereinfacht Panik-Buttons genannt – angebracht. Per Berührung dieser Streifen kann von jeder Position im Behandlungsraum aus der Fahrer im Cockpit alarmiert und gleichzeitig eine Video-Aufzeichnung gestartet werden.
Bei Berührung des Panik-Buttons erfolgt eine Sprachdurchsage, die den möglichen Randalierer darüber informiert, dass ab sofort und 30 Sekunden rückwirkend alles aufgezeichnet und die Datei separat gesichert wird, um sie gegebenenfalls vor Gericht zu verwenden. Das System setzt also auf Abschreckung und auf vorausschauenden Schutz der Retter. Zusätzlich zu den Innenraumkameras können Rettungswagen an allen Seiten der Fahrzeuge mit Außenkameras ausgestattet werden.

Panikschalter

Zusätzliche Schaltposition für die Zentralverriegelung

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