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Die Dicke Wilma bringt Hoffnung für Tiere in Not
Unterwegs mit der mobilen Tierheilpraxis

Tiere und Menschen stehen vor der WAS-Tierambulanz

Seine vier Hunde nennt er seine Mitarbeitenden, und bevor sein Arbeitstag beginnt, steht erstmal Teambuilding an. So startet Christian Ergenzinger seine Tage bereits um 3 Uhr morgens, um mindestens zwei Stunden ungestört mit ihnen spazieren gehen zu können. Erst danach folgt Büroarbeit, bevor er sich bis zum Abend den Tieren bedürftiger Menschen widmet. Sein Beruf? Tierheilpraktiker. Und zwar auf ganz besondere Weise. Mit seiner mobilen Heilpraxis reist er durch Deutschland, um Tiere zu behandeln, deren Halter sich reguläre Tierarztkosten nicht leisten können.

Ein Neuanfang mit der „Dicken Wilma“

Wenn Christian Ergenzinger mit seinem Wagengespann soziale Brennpunkte abfährt, um kostenlos die Tiere von Obdachlosen und sozial Schwachen zu behandeln, übernachtet er mit seinen Hunden im Wohnwagen. Der Behandlungsraum ist in der „Dicken Wilma“, einem umgerüsteten RTW. Sie ist auch der Anlass, aus dem das WAS-Team Christian Ergenzinger kennenlernte. Wir hatten die Ehre, die Dicke Wilma einer gründlichen technischen Überprüfung zu unterziehen. Dabei wurden ein paar essenzielle Komponenten optimiert, darunter die Reparatur der Einstiegstufe, die für ältere Tierhalter und verletzte Tiere besonders wichtig ist. Seit wieder alles rund läuft, kann der Tierheilpraktiker die Möglichkeiten wieder voll ausschöpfen: „Hier lässt sich eine ganze Menge machen! Das Einzige, was nicht reingepasst hat, ist ein Röntgengerät, aber andere Diagnostiken wie Ultraschall, Otoskopie, Mikroskopie oder EKG sind an Bord machbar. Und durch die telemedizinische Verbindung bin ich auf Knopfdruck sofort mit irgendeinem befreundeten Tierarzt verbunden.“ Die typischen Beschwerden? Unbehandelte Wunden, Parasiten, Zahnprobleme, Tumore. Die meisten Patienten sind Katzen, dann Hunde, aber auch Meerschweinchen, Hamster, Ratten und sogar ein Pferd waren schon dabei. 

Zwei Pokale mit der WAS-Tierambulanz im Hintergrund
Ein Pferd schaut in die WAS-Tierambulanz
Tiere und Menschen stehen vor der WAS-Tierambulanz
Die WAS-Tierambulanz vor einer Kirche
Innensicht der WAS-Tierambulanz
Innenansicht der WAS-Tierambulanz
Innenansicht der WAS-Tierambulanz
Eine Tierambulanz umgebaut durch die WAS
WAS-Tierambulanz mit Wohnwagen
Spendenaufruf der Tierhilfe der WAS-Ambulanz

Ein Netzwerk aus Tierfreunden

Finanziert wird das ganze Projekt von der Tierhilfe Rhein-Mosel e.V., dessen Gründungsmitglied Ergenzinger ist. Der Verein verfolgt ein klares Ziel: Die medizinische Versorgung von Tieren, die sonst durchs Raster fallen würden. Er übernimmt keine Tiervermittlung, sondern sorgt dafür, dass sie medizinisch versorgt werden. Die Reichweite seiner Arbeit ist groß. Die ARD begleitet ihn, regionale und überregionale Medien berichten. „Ich werde permanent aus ganz Deutschland angefragt. Aber ich muss auch wirtschaftlich denken und plane meine Route strategisch. Es ist ja alles andere als eine Lustreise und auch super anstrengend“, erklärt Ergenzinger. Dabei hilft ihm ein Netzwerk aus Tierärzten, Krankenhäusern und Spendern. „Medizinische Verbrauchsmaterialien bekomme ich oft von Krankenhäusern gespendet, Medikamente bleiben jedoch teuer. Hier bin ich auf Spenden angewiesen.“

2.000 behandelte Tiere und kein Ende in Sicht

Jüngst hat Ergenzinger sein 2.000stes Tier behandelt. „Diese Arbeit ist eine Gratwanderung zwischen immensem Andrang und der ständigen Sorge um finanzielle Mittel.“ Doch er gibt nicht auf. Wenn es eng wird, startet er Social-Media-Aufrufe oder kontaktiert Bekannte aus seinem Netzwerk. „Bis jetzt hat es immer irgendwie hingehauen. Ich bin ja nicht alleine, ich habe den Verein mit ganz vielen tollen Leuten und ich lerne auf der Tour unglaublich bezaubernde Menschen aus allen Bereichen kennen. Am meisten begeistern mich die Gäste in Suppenküchen, die selbst nichts haben, aber von ihrem Flaschenpfand noch etwas spenden wollen.“ Wie lange will Ergenzinger weitermachen? „Solange ich kann“, sagt er entschlossen. „Entweder, bis ich vom Stengel falle oder bis die Dicke Wilma den Geist aufgibt.“ Das WAS-Team wird gerne weiter dafür sorgen, dass die Dicke Wilma flott bleibt, damit Ergenzinger mit seiner mobilen Tierheilpraxis noch lange ein starkes Zeichen für mehr Empathie und Verantwortung gegenüber Tieren setzen kann.

vier tierische Kollegen vom Besitzer der WAS-Tierambulanz

Gelebte Tierliebe als Motivation

Jüngst hat Ergenzinger sein 2.000stes Tier behandelt. „Diese Arbeit ist eine Gratwanderung zwischen immensem Andrang und der ständigen Sorge um finanzielle Mittel.“ Doch er gibt nicht auf. Wenn es eng wird, startet er Social-Media-Aufrufe oder kontaktiert Bekannte aus seinem Netzwerk. „Bis jetzt hat es immer irgendwie hingehauen. Ich bin ja nicht alleine, ich habe den Verein mit ganz vielen tollen Leuten und ich lerne auf der Tour unglaublich bezaubernde Menschen aus allen Bereichen kennen. Am meisten begeistern mich die Gäste in Suppenküchen, die selbst nichts haben, aber von ihrem Flaschenpfand noch etwas spenden wollen.“ Wie lange will Ergenzinger weitermachen? „Solange ich kann“, sagt er entschlossen. „Entweder, bis ich vom Stengel falle oder bis die Dicke Wilma den Geist aufgibt.“ Das WAS-Team wird gerne weiter dafür sorgen, dass die Dicke Wilma flott bleibt, damit Ergenzinger mit seiner mobilen Tierheilpraxis noch lange ein starkes Zeichen für mehr Empathie und Verantwortung gegenüber Tieren setzen kann.

Individuelle Rettungswagen: gebaut für Ihre Einsatzrealität

Jeder Einsatzort bringt eigene Herausforderungen mit sich. Deshalb entwickeln wir bei WAS keine Fahrzeuge von der Stange, sondern maßgeschneiderte Rettungswagen, die genau auf Ihre Anforderungen, Ihre Umgebung und Ihre Abläufe abgestimmt sind. Ob Stadt, Land oder Insel – wir liefern passgenaue Lösungen, die im Ernstfall den Unterschied machen.

 

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Ihre Ansprechpartnerin

Simone Bergmann
Leitung Marketing

Simone Bergmann, Head of Marketing, WAS