Mehr als die Summe seiner Teile -
wie Luxemburg sein Rettungswesen reformierte

Ein relativ kleines Land mit großer Vielfalt: Das Großherzogtum Luxemburg vereint nicht nur die Sprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch, sondern auch kulinarische, kulturelle und ökonomische Einflüsse seiner europäischen Nachbarn und darüber hinaus. Bei so viel Diversität gehören Austausch und Zusammenarbeit auch zum Arbeitsalltag. Vielleicht gelang hier deshalb ein organisatorischer Kraftakt, der in seiner Konsequenz und Zielstrebigkeit vorbildhaft ist: Mit dem Start des Corps Grand-Ducal d’Incendie et de Secours – kurz CGDIS wurden ab 2018 kommunal organisierte Feuerwehren, staatlich organisierte Rettungsdienste, die Berufsfeuerwehr der Stadt Luxemburg, die Flughafenfeuerwehr und das Notarztsystem unter einem Dach vereint. Dass diese Umstrukturierung nicht nur auf dem Papier funktionierte, sondern heute als Erfolg gewertet werden kann, ist die Leistung vieler engagierter Menschen – in den Leitungsstäben genauso wie an der Basis.
Von heterogenen Strukturen zum einheitlichen Standard
Im Mosaik der Zuständigkeiten des CGDIS bremsten unterschiedliche Strukturen die Effizienz. „Durch die Verteilung der Kompetenzen und Verantwortungen war die Beschaffung unterschiedlich geregelt. Natürlich unterlagen die Kommunen, als auch der Zentralstaat den Vorschriften der öffentlichen Ausschreibungen, trotzdem war es im Feuerwehrwesen den Kommunen weitestgehend freigestellt, was anzuschaffen war. Dementsprechend herrschte eine heterogene Situation bei Einsatzfahrzeugen, Meinungen und Methoden, mitsamt den dazugehörigen Nachteilen“, erinnert sich Christian Schmitz, Bereichsleiter Fuhrpark & Logistik im CGDIS und Teil des damaligen Gründungsteams.
Wachstum, Logistik und neue Strukturen
Eine besondere Herausforderung auf der technischen Seite war der rasante Ausbau des Fuhrparks: Von rund 230 Fahrzeugen aller Art wuchs dieser innerhalb kürzester Zeit auf mittlerweile über 1.000 Fahrzeuge an. Auch Wartung und Reparaturen mussten gebündelt und zentral organisiert werden.
In einem weiteren Schritt wurden die Beschaffung von Fahrzeugen, Gerätschaften, Verbrauchsmaterialien und Einsatzkleidung sowie deren Lagerung zusammengeführt. Das erforderte die Schaffung eines zentralen Einkaufs sowie einer dreistufigen Logistik. Gleichzeitig musste die Personalstärke der damaligen Zentralwerkstatt deutlich ausgebaut werden.
Dabei ging es bei der Zusammenführung der einzelnen Organe nicht darum, Bestehendes abzuschaffen, sondern es in eine gemeinsame Struktur zu überführen – ein Prozess, der nur durch die Zusammenarbeit vieler engagierter Menschen erfolgreich umgesetzt werden konnte.

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